(Teil-)Abschaffung des Solidaritätszuschlags

Für etwa 90 Prozent der Steuerzahler wird der Solidaritätszuschlag ab Januar 2021 vollständig entfallen, für weitere rund 6,5 Prozent entfällt er teilweise. Das sorgt insbesondere bei kleineren und mittleren Einkommen für mehr Nettoeinkünfte. Die direkte Umwandlung dieser freiwerdenden Liquidität zugunsten der betrieblichen Vorsorge bietet eine gute Möglichkeit, um die eigenfinanzierte Altersvorsorge zu stärken.

Die Freigrenze bis zu der kein Soli ansteht liegt bei 61.717,00 € zu versteuerndes Einkommen (bei Paaren verdoppelt sich der Betrag)

Bei einem zu versteuernden Einkommen zwischen 61.718,00 € und 96.409,00 € (bei Paaren verdoppelt sich der Betrag) wird der Soli nur teilweise fällig. Hier gilt: je höher das Einkommen, desto mehr nähert sich der Prozentsatz der Soli-Belastung von 5,5 % an.